Wundnetz Dresden / Dresden Umland

Aufbau und Organisation
einer einheitlichen Struktur in der Patientenüberleitung von Wunden,
der Nachsorge und Vorsorge von Wunden mit einheitlichen Formularen,
Prozessen, Standards und Leitlinien
im Gebiet Dresden

 

Niedergelassene Ärzte, das Klinikum Friedrichstadt, das Universitätsklinikum Dresden sowie nichtärztliche Dienstleister aus der Region Dresden und Dresdner Land gehen gemeinsam neue Wege in der Wundversorgung.  Seit Frühjahr 2011 werden die Strukturen und Abläufe geschaffen, um die Versorgung chronischer Wunden zu verbessern. Dieses Anliegen resultiert aus dem vielfältig geäußerten Wunsch von niedergelassenen Ärzten und Klinikern, die moderne Wundversorgung interdisziplinär im Rahmen von festen Abläufen und Standards zu praktizieren und auch eine systematische Aus- und Weiterbildung von Ärzten, Schwestern und Pflegepersonal zu sichern. Seit der Diskussion der ersten Ideen hatten sich im Klinikum Friedrichstadt und Universitätsklinikum Dresden die ersten festen Organisationsstruktur herausgebildet.

Begründet ist das Engagement durch…
  • das Leiden von ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Wunden (Dekubitus, Ulcus Cruris, Diabetisches Fußsyndrom), davon ca.120000 in Sachsen
  • Ressourcenknappheit
  • Qualitäts- und Quantitätsunterschiede in der Wundversorgung.

Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen, aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse der zielgeleiteten Wundversorgung, zu verbessern und aus Schnittstellen Verbindungsstellen zu entwickeln. Künftig sollen:

  • Versorgungsbrüche vermieden,
  • Wege- und Wartezeiten verkürzt,
  • der Handlungsrahmen zur Therapie von Patienten mit chronischen Wunden erweitert,
  • Elektronischer Datenaustausch im Netzwerk ermöglicht,
  • Zugang zu Modellen integrierter Versorgung geschaffen,
  • mehr Sicherheit und Kontinuität in Therapie und Versorgung (Qualitätsgarantie und Qualitätsentwicklung) erreicht,
  • Langfristige Sicherung der Behandlungsergebnisse erzielt,
  • Kompetenzen aufgebaut und entwickelt,
  • Ressourcen im Gesundheitswesen besser eingesetzt werden.